Der Geschichts- und Altertumsverein Göppingen e.V. ist ein Zusammenschluss von Geschichtsinteressierten, welche die Gegenwart aus der geschichtlichen Entwicklung zu verstehen suchen.

Der Verein wurde am 18. März 1925 gegründet. Aus seinen Sammlungen ging das Göppinger Museum im „Storchen“ hervor, das im Jahr 1999 sein 50-jähriges Jubiläum in städtischer Obhut begehen konnte. Heute prägen die Vereinsarbeit die Erforschung der Geschichte der Stadt Göppingen und des Landkreises sowie die Verbreitung der gewonnenen Erkenntnisse in Vorträgen, Exkursionen und Publikationen.

Der Geschichts- und Altertumsverein Göppingen e.V. will seinen Mitgliedern ein breit gefächertes Themenangebot zur Geschichte unserer Heimat von den Anfängen bis zur neuesten Zeit unterbreiten. Dies schließt auch die Arbeit der beim Kulturamt des Landratsamts Göppingen angesiedelten Kreisarchäologie mit ein. Der Kunstgeschichte und Architektur wie dem Alltagsleben widmet der Verein ebenso seine Aufmerksamkeit wie religiösen Aspekten der geschichtlichen Entwicklung.


Aus dem Vereinsangebot

Vorträge, Halb- und Ganztagsexkursionen, Führungen durch Ausstellungen und in Museen werden angeboten, oft in Kooperation mit
Stadt Göppingen, Archiv und Museen -
Gesellschaft für staufische Geschichte e.V. - Naturkundeverein Göppingen e.V.

Nicht zu kurz kommen soll das zwanglose Beisammensein und das Erleben von Geschichte mit Gleichgesinnten.

Die zahlreichen Veröffentlichungen dokumentieren die Ergebnisse. Sie reichen von der Reihe „Hohenstaufen“ bis zu den schuldidaktischen Heften „geschichte regional“. Seit 1991 gibt der Verein federführend zusammen mit dem Kunst- und Geschichtsverein Geislingen das Historische Jahrbuch für den Kreis Göppingen „Hohenstaufen/Helfenstein“ heraus. Die Mitglieder der Vereine erhalten den Band für den Mitgliedsbeitrag von 20 € kostenfrei.

Der seit 1978 bestehende jährliche „Nachmittag der Adelberger Geschichte“ ist aus der Arbeit des Vereins nicht mehr wegzudenken. Er ist der Erforschung der reichen Geschichte des einstigen Prämonstratenserklosters auf dem Schurwald gewidmet.

Ebenso erfolgreich ist die Reihe „Göppinger Köpfe“, eine Vortragsreihe über bedeutende Persönlichkeiten von Stadt und Kreis.

Ein archäologischer Arbeitskreis begleitete von 1986 bis 2002 die Tätigkeit des Kreisarchäologen Walter Lang. Er wird unter Dr. Reinhard Rademacher, dem ihm nachfolgenden Kreisarchäologen, fortgesetzt. Teilnehmer daran sind herzlich willkommen.

Der Vergangenheit gehört der Arbeitskreis „geschichte regional“ an. Seine Anfänge lagen im Jahr 1976. Neben den Archivaren der Stadt und des Landkreises gehörten ihm ein Vertreter des Staatlichen Schulamts und Lehrer der verschiedenen Schularten an. An den Sitzungen nahmen zeitweise auch Schülerinnen und Schüler teil, um Arbeitshefte für den auf die Region bezogenen Geschichtsunterricht zu gestalten. Von 1979 bis1996 gab der Arbeitskreis in den vier Heften „geschichte regional“ didaktisch aufbereitete Unterrichtseinheiten für den Geschichtsunterricht heraus.


Veranstaltungen

Die Veranstaltungen werden in dem dreimal jährlich erscheinenden Geschichtsprogramm GP veröffentlicht. Darin enthalten sind auch die Angebote von Archiv und Museen der Stadt Göppingen, der Gesellschaft für staufische Geschichte e.V. und des Naturkundevereins Göppingen e.V.


Vorstand

1. Vorsitzender: Dr. Stefan Lang, Kreisarchivar
2. Vorsitzender: Dr. Reinhard Rademacher, Kreisarchäologe
Schriftführer: Dr. Karl-Heinz Rueß, Stadtarchivar Göppingen
Schatzmeisterin: Ursula Kirchner, Dürnau


Ausschussmitglieder

 Marlies Barteit-Klopp, Eckhard Christoph, Margit Haas, Thilo Keierleber, Jürgen Kettenmann,  Anton Lechner, Martin Mundorff, Friedemann Scheck, Dr. Rainer Schreg, Michael Weidenbacher, Walter Ziegler